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Thema des Monats:
Schalten mit Gefühl



 

Schalten mit Gefühl

Immer wieder präsentieren sich Schalter und Steckdosen in neuen Formen, Farben und Materialien. Doch auch die Art des Schaltens könnte zu einem interessanten Kaufanreiz werden, wie Neuheiten zeigen.

Klick, klack, ein, aus – nein, so profan geht es beim Schalten jetzt nicht mehr zu. Dies vermitteln jedenfalls die jetzt zu beobachtenden Bemühungen um eine neue Schalterkultur. Das Unternehmen Jung war schon im letzten Jahr auf Suche nach neuen Ideen, wobei der Schalksmühler Hersteller Studierende der Architektur und Innenarchitektur zur Gestaltung der Schaltoberfläche eines neuen Sensor-
Moduls einlud.
Beim Sensor-Modul handelt es sich um eine ganz neue Schalteridee. Nicht größer als ein Flächenschalter stehen bis zu acht Schaltmöglichkeiten zur Verfügung, die Bedienoberfläche kann frei gestaltet werden. Hierzu wird zwischen einer transparenten Abdeckung und dem Modul eine bedruckte Folie, eine Papierzeichnung oder ein Foto eingelegt. Die Oberfläche selbst ist in 16 Sensor-Punkte unterteilt, die zu maximal acht aktiven Schaltungen gruppiert werden können. Das ganz Besondere daran: Ein Antippen dieser Sensorpunkte in einem Zeitraum von weniger als einer Sekunde genügt, um die gewünschte Raumfunktion zu schalten.
Die Studierenden erhielten die Aufgabe, die Oberflächen von drei Sensor-Modulen für die Räume Wohnzimmer, Büro und Hotelzimmer zu gestalten. Unter den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen finden sich vorbildliche Beispiele für eine neue Art, in Räumen zu schalten. Die Entwürfe wurden nach gestalterischem Entwurf, nach Materialien, Kreativität, Innovationskraft und nicht zuletzt nach Realitätsbezug bewertet und ausgezeichnet. Mehr über diesen Wettbewerb gibt es unter www.sensor-modul.de (siehe dazu auch den Beitrag in elektrobörse –
SmartHouse 3/ 09, S. 44/ 45).
Schöne Auswahl
Zwischen den Messen sind Innovationen am Schaltermarkt eher selten, denn die Hersteller konzentrieren sich jetzt schon auf die Light+Building 2010. Trotzdem gibt es Neuheiten, und sogar in ganz markanten Ausführungen.
Aus Italien kommt mit »Axolute« von BTicino ein ungewöhnliches Schalterprogramm auf den deutschen Markt. Es hält vielseitige Kombinations-
möglichkeiten mit exquisiten Oberflächen, einzigartigem Design und hochwertigen Materialien bereit. Zusammen mit dem »My Home«-2-Draht-Bussystem können alle Gestaltungs-elemente und Funktionalitäten an die Bedürfnisse der Anwender angepasst
werden.
Ein ganz neues Schaltgefühl soll auch die Bedienung des »Q.1« von Berker vermitteln. Die samtige Haptik auf der unverwechselbaren Oberfläche macht das Schalten bei jeder Berührung zum besonderen Erlebnis. Seine harmonische Formsprache erfüllt wiederum höchste Gestaltungsansprüche und überzeugte sogar Designpreis-Juroren.
Wenn Gira nun sein bewährtes Programm »Esprit« um eine neue Variante erweitert, kommt der Hersteller neuen Wünschen von Architekten, Bauherren und Renovierern entgegen. Mit harmonischem Warmton fügt sich »Gira Esprit« in Glas Umbra dezent in naturbetonte Einrichtungen mit Holz usw. ein.
Griffiger und auch augenfälliger wird das Schalten wiederum mit der Schalterserie Busch-Axcent. Denn wo Buntheit angesagt ist, lassen sich mit den Rahmen in kräftigem Rot, Blau, Grün oder Gelb betonte Akzente setzen…

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